Geeignete Hardware

Wer ein möglichst spartanisches, auf Uralthardware aufsetzendes System haben möchte, sollte eine andere Linux-Distribution wählen. Es gibt einige selbstinstallierende CD's die mit Minmalstanforderungen zurechtkommen.

Mir bekannt sind derzeit:

fli4l
www. asterisk.de.ms
ein paar weitere

Suse 9.2 läuft nicht mit 64 MB, 128 ist das Minimum. Sollte grafische Oberfläche und ähnliches laufen, sind 256 MB die bessere Wahl.Wer Hfc-Karten einsetzen möchte muss wissen, dass diese eine recht hohe Last durch IRQ-Abfragen erzeugen. Hier muß ggf. der Florz-Patch eingsetzt werden!

Asterisk selbst ist in seinen Anforderungen an die Hardware sehr zurückhaltend und eigentlich mit einem 133er zufrieden, nur die Suse nicht.Wer seinen Asterisk im Dauerbetrieb in bewohnten Räumen laufen lassen will, braucht einen möglichst geräuschlosen Rechner. Besser man verbannt die Kiste in den Keller oder auf den Speicher.

Ein 500er ohne exotische Hardware sollte den Zweck erfüllen. Wenn nebenher noch ein SAMBA oder ähnliches läuft, geht das für den Heimanwender in Ordnung. Alles was nicht gebraucht wird, sollte abgeschaltet werden, d.h. serielle und parallele Schnittstellen, USB, IRQ der Grafikkarte. Für einen reinen Asterisk unter Suse 9.2 werden gebraucht

Rechner 500 MHz mit min 128 besser 256 MB Ram
Grafikkarte egal was
Festplatte min. 4 GB
Netzwerkkarte

ggf. ISDN-Karte(n)
Für die Anbindung des Rechners ans Telefonnetz haben sich Fritz!-Karten bewährt (nur eine möglich);
für interne ISDN-Telefon bzw ISDN-Telefonanlagenanbindung finden HFC-Karten (auf dem großen Chip ist der Kölner Dom stilisiert) Verwendung.
Wenn Telefonnetzanbindung und interner S0-Bus gewünscht wird, streiten sich die Fachleute ob nun eine Fritz!- und eine HFC-Karte oder 2 HFC-Karten

Ein Wort zur Internetanbindung: Sie benötigen für beste Gesprächsqualität ca. 100 kB Uploadrate pro gleichzeitig laufendem Gespräch. Der Standard-DSL-Anschluß hat derzeit 1024 down und 192 up. Damit sind zwei gleichzeitige Gespräche bester Qualität gerade eben möglich. Jeder andere Internetzugriff führt zu Qualitätsverlusten oder Gesprächsaussetzern.
Generell sollte Internettelefonie und surfen/download parallel nur mit Routern erfolgen, die die Telefonbandbreite sichern.

Einiges zum Thema Router gibts hier.

Meinen Aufbau finden Sie hier.

Stand: 13.08.2005